Bürgerscervice der Gemeinde Bernried in Niederbayern

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Wir sind dann mal weg

07.02.2018: Bernrieds Gemeinderat geht zwei Tage in Klausur

Bernried/Roding. Mehr Zeit für Gespräche und Gedankenaustausch, Projekte diskutieren, priorisieren und den weiteren Weg der Gemeinde gemeinsam festlegen – das war der Wunsch des Bernrieder Gemeinderats. Um sich ohne Störung von außen ganz den kommunalen Themen zu widmen zogen sich Bürgermeister, Vertreter der Verwaltung und der Gemeinderat für zwei Tage in das Kloster Strahlfeld bei Roding zurück. Auf der Tagesordnung standen umfangreiche Informationen zu geplanten Projekten aus den Bereichen Straßenbau, Hochbau, Seniorenarbeit, dem städtebaulichen Entwicklungskonzept, der ILE Donau-Wald und vielem mehr.

Josef Menacher, Bernrieds Kämmerer stellte den Anwesenden zu Beginn der Klausur den aktuellen Haushalt vor und konnte dabei auf die gute finanzielle Lage der Gemeinde verweisen, die auch im vergangenen Jahr ihre Rücklagen weiter ausbauen konnte. Einen langen Katalog an Maßnahmen im Bereich der Straßen- und Gebäudesanierung hatte Stefan Schneid aus dem Bernrieder Bauamt im Gepäck. Gemeinsam diskutierte man Schäden, Sanierungsbedarfe, Erweiterungen und Umgestaltungen von Straßen, Plätzen und Gebäuden.

Aus München und Landshut reisten Professor Brenner vom Büro lab und Dr. Hüttner von der iq-Projektgesellschaft nach Roding um sich den Anwesenden vorzustellen. Beide Herren werden gemeinsam das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (kurz: ISEK) für Bernried erarbeiten und zeigten in ihrer Präsentation die dazu notwendigen Arbeitsschritte und den festgelegten Zeitplan auf.

Ausgestattet mit umfangreichen Hintergrundinformationen war es dann Aufgabe des Gemeinderates, gemeinsam mit den Fachleuten aus der Verwaltung eine Prioritätenliste zu erstellen, dabei dringend notwendige Maßnahmen von wünschenswerten Ideen zu unterscheiden und die Schwerpunkte der Gemeindeentwicklung für die kommenden Jahre festzulegen.

Herausgekommen ist ein ambitionierter Masterplan, der die positive Entwicklung Bernrieds weiter fördert und ausbaut und trotz vernunftbetonter Finanzpolitik verschiedene Leuchtturmprojekte ermöglicht.  Um die beiden Klausurtage möglichst effektiv zu nutzen wurden die Teilnehmer von zwei Moderatoren unterstützt. Franz Stark vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern und Andrea Rothkopf vom gleichnamigen Projektbüro begleiteten und förderten Diskussionen und Beratungen. Die Kosten für die Klausurtagung werden von der Schule für Dorf- und Landentwicklung Plakstetten bezuschusst.


Klausur Gruppenfoto

Zufrieden mit dem Klausurergebnis zeigten sich Bernrieds Bürgermeister Stefan Achatz (2.v.l.) mit seinen Fachleuten aus der Verwaltung Frau Rosemarie Kett (6.v.l.), Herrn Josef Menacher (7.v.l.), Herrn Stefan Schneid (5.v.r.), den Gemeinderäten und den beiden Moderatoren Herrn Franz Stark (3.v.l.) und Frau Andrea Rothkopf (1.v.l.).